Rheintal 25.04.2012 01:05:00

RTB «mit Herzblut» an der Rhema

RTB «mit Herzblut» an der Rhema
Die Rheintalmesse Rhema ist die lebhafteste Zeit im Jahr; auch für Rheintal Bus RTB. Thomas Halter, Leiter Betrieb RTB, freut sich auf die logistische Herausforderung. Stolz ist er auf das neue Konzept, die Gäste mit Bahn und Bus noch schneller auf die Altstätter Allmend zu bringen.

Thomas Halter, fahren Sie selber mit dem Bus an die Rhema?

Thomas Halter: Natürlich. Ich wohne in Balgach und habe beste Verbindungen an die Rhema und zu später Stunde zurück.

Was machen Sie als Passagier besser als ein paar Ihrer Kundinnen und Kunden?

Halter: Das Verhalten des Grossteils unserer Passagiere ist vorbildlich. Doch gibt es leider Ausnahmen. Vor Ort hilft uns das Sicherheitspersonal der Rhema, sie falls nötig in Schranken zu weisen. Auch das Fahrpersonal ist geübt im Umgang mit schwierigen Kunden.

Ist die Rhema die strengste Zeit für Ihr Busunternehmen?

Halter: Ja. Absolut. Für das Fahrpersonal gilt gar ein Ferienstopp. Das verursachte vor Jahren etwas Aufruhr; heute ist es eine Selbstverständlichkeit. Jeder sieht ein, dass alle mithelfen müssen, diesen Grossauftrag optimal und kundenfreundlich abzuwickeln. Wir liegen dieser Tage in den letzten Vorbereitungen.

Kann man nicht einfach die Pläne vom letzten Jahr hervornehmen?

Halter: Nein. Denn die Fahrpläne haben sich geändert und auch die Dienst- und Einsatzpläne. Wir lassen jedes Jahr die Erfahrungen aus der letzten Rhema in die neue Planung einfliessen.

Was ist die besondere Herausforderung dieses Jahr für RTB?

Halter: Wir wollen wiederum die vielen Fahrgäste mit hoher Qualität und Sicherheit an die Rhema befördern und zurück. Wir bieten einen sehr kompakten Takt an, damit der Fahrgast möglichst schnell und direkt auf dem Rhema-Gelände ist und später ebenso gut wieder zu Hause ankommt.

Haben Sie ausreichend Fahrzeuge?

Halter: Ja. Nur am Wochenende mieten wir drei Gelenkbusse von WilMobil zu. Wir sind an diesen Tagen mit acht Gelenkbussen unterwegs.

Lieben Sie persönlich die Rhema?

Halter: Ja, sehr. Ich war letztes Jahr fast durchgehend vor Ort, im Kontakt mit den Messe-Veranstaltern, dem Publikum, unserem Fahrpersonal, unseren Fahrgästen, den Ausstellenden usw. Diese Zeit am Puls des Geschehens erlebe ich als äusserst spannend und wertvoll.

Sie stehen mit Leucht-Jackett zuvorderst bei der Haltestelle und bekommen die ganze Ungeduld der Fahrgäste mit - wie ihre Fahrerinnen und Fahrer?

Halter: Ja, genau so ist es. Meine Kollegen und ich sind an den Wochenenden vor Ort. Es sind aber nur wenige Gäste ungeduldig oder gar unhöflich. Wir merken jedoch aus dem Erleben unserer Leistungen vor Ort, wo wir Handlungsbedarf haben. Ich habe an der Haltestelle wie auf den Fahrten sehr schöne Erlebnisse gehabt mit unseren Fahrgästen.

Ausser wenn Passagiere erbrechen im Bus?

Halter: Naja, das kann tatsächlich vorkommen zu später Stunde. Es ist unangenehm für uns wie die übrigen Passagiere. Aber unsere erfahrenen 14 Nacht-Chauffeure sind inzwischen so routiniert, dass sie auf dem Rückweg einen Kurzhalt in der Waschanlage einlegen und den Bus mit dem Schlauch reinigen. Sodass die nächsten Fahrgäste nichts merken vom Vorfall.

Lieben die Chauffeusen und Chauffeure die Rhema-Zeit wie Sie?

Halter: Ja, im Allgemeinen ist das so. Wir freuen uns alle auf die Messe-Eröffnung. Unser Fahrpersonal ist jedes Jahr erneut mit Herzblut dabei.

Alle?

Halter: Auf den Nacht-Shuttles sind wir ja nicht auf alle unsere 110 Chauffeure angewiesen. Wir haben in der Nacht eine spezielle Equipe von Routiniers.

Das sind die Härtesten?

Halter: So ungefähr. Es sind immer dieselben, seit Jahren. Nur wenn jemand ausfällt, rückt jemand nach. Dieser Job ist nicht einfach und braucht Nerven. Unsere Rhema-Nacht-Chauffeure können die Ohren auf Durchzug schalten und bewahren Ruhe auch bei Hektik oder speziellen Vorfällen.

Viele Ihrer Gäste fahren während des übrigen Jahres kaum Bus. Was machen Sie, diese Gäste zu gewinnen und vom öffentlichen Verkehr zu überzeugen?

Halter: Diese Veranstaltung und andere sind tatsächlich eine gute Gelegenheit für uns, neue Fahrgäste von unserer Leistungsfähigkeit und unserem Angebot zu überzeugen. Wir bemühen uns, mit einem perfekten Angebot und Service so wie mit Qualität, auch in diesen hektischen Tagen zu überzeugen.

Was ist Ihr Trumpf?

Halter: Mit unserem neuen Shuttle-Angebot ab Bahnhof Altstätten sind unsere Fahrgäste noch schneller an der Messe, und zwar am Haupteingang. Schneller als mit dem Auto und ohne Parkplatzgebühr. Zudem können unsere Fahrgäste ohne Sorge ein zweites Bier trinken. Wir sind stolz auf unser Angebot.

Interview: René Schneider

 
 

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