Regionalsport Rheintal 20.08.2012 01:37:22

Eiserne Athleten und Hobbysportler

Eiserne Athleten und Hobbysportler
255 Sportlerinnen und Sportler sorgten am 20. Rhyathlon für die höchste Teilnehmerzahl, seit der Rheintaler Triathlon 2008 eintägig geworden ist. Die Siege in den Hauptkategorien gingen an Robin Bareth (1:03,34 Stunden) aus Grüningen und die Heerbruggerin Carolin Dür (1:12,01).
YVES SOLENTHALER

Nur etwa sieben Minuten gönnten sich die Schnellsten bei der anscheinend schönsten Beschäftigung des Tages, dem Schwimmen im kühlen Baggersee. Reto Stutz aus Berneck blieb 30 Sekunden länger im Wasser, kam aber mit der schnellsten Zeit auf der 22-km-Radstrecke wieder an die Spitze heran. Im abschliessenden 6-Kilometer-Lauf fiel der Teilnehmer der Halbironman- und Ironman-WM der kommenden Wochen noch auf den dritten Gesamtrang zurück. In seiner Altersklasse 35 - 44 reichte es dem Tri-Top-Team-Präsidenten hinter Martin Leemann (Uttwil) zum zweiten Rang.

Schwimmer im Triathlon stark

Gut eineinhalb Minuten nach Stutz kam Michael Hautle als zweiter Tri-Top-Team-Athlet ins Ziel. Ihm folgten Mathias Nüesch (Vierter Altersklasse 20 - 34), Alexander Schawalder (Zweiter AK 45 - 54) und Ismael Albertin (Neunter AK 20 - 34). Ebenfalls gut über die volle Distanz hielt sich Dario Sieber, SM-Medaillengewinner im Schwimmen. Dass der Widnauer in der ersten Disziplin einer der Schnellsten war, überrascht nicht, aber mit einer Zeit von 1:15 Stunden liess er auch im Total manchen geübteren Triathleten hinter sich.

Bei den Frauen hängte Carolin Dür im Laufen noch Sandrine Benz aus Steinach ab, die später vor der Rangverkündigung als Glücksfee für ein paar ausgeloste Preise fungierte. Benz hatte bis im Sommer an der OMR in Heerbrugg Turnen unterrichtet, in zwei Wochen startet sie an der Halbironman-WM in Las Vegas: «Daher war die Hitze in Balgach eine gute Vorbereitung, in Las Vegas werden es wohl noch 5 Grad mehr sein.» Noch weniger Probleme mit der Wärme hatte Carolin Dür. Ihr grösstes Problem war, dass sie unterwegs die Startnummer verloren hat. «Aber eine nette Frau hat sie gefunden und sie mir vor dem Ziel wieder gegeben», sagte sie zu Speaker Albert Koller.

Fotofinish wie in London

Als Erste gestartet waren gestern am Baggersee die Kategorien Schüler und Jugend. Dort war Joel Matter aus Rebstein der Schnellste im Wasser - eigentlich. Er wählte nach dem Schwimmen einen falschen Ausstieg und verlor danach beim Wechsel aufs Rad einige Sekunden. Im Ziel war er in seiner Kategorie (14 - 17 Jahre) Zweiter hinter dem Häädler Noah Blöchlinger.

Auch dessen Schwester hat gewonnen: Ronja holte sich den ersten Platz bei den Schülerinnen 10 - 13 gesichert - wie an den Olympischen Spielen nach einem Fotofinish. In Balgach wurde aber nicht der Zielfilm ausgewertet, sondern sowohl Vera Schmid (Marbach) als auch Ronja Blöchlinger der erste Platz zugesprochen.

Ohnehin war jeder «ein Sieger über sich selbst», wie es OK-Präsident Martin Sieber sagte. Das gilt gerade auch für die Teilnehmerin, die auf dem Rad sitzend wegen eines scheuenden Pferdes zu Fall gekommen ist; sie erlitt einen Schlüsselbeinbruch. Alle anderen sind im Ziel angekommen - von der fünfjährigen Amelie Rechsteiner aus Wittenbach bis zum 73-jährigen Raimund Porod aus Lustenau.

Ueli Bühler in Siegerstaffel

Nicht die ganze Strecke bestritten hat der mehrfache Schweizer Nachwuchsmeister Ueli Bühler. Der 19-jährige Lutzenberger leistete auf der Radstrecke seinen Beitrag zum Sieg der Staffel TTT/LG Hütten mit den Schawalder-Geschwistern Chantal und Sven.

 
 

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