Piazza 05.09.2012 07:44:00

«Die Kunst hat mir gefehlt»

«Die Kunst hat mir gefehlt»
BALGACH. Drei Rheintaler Künstler zelebrieren während eines Monats die Kulturtage in Balgach und stellen ihre Werke in Jürg Jennys Garten und Atelier aus. Mit dabei ist Jungkünstler Roger Federer.
SERAINA HESS

Skulpturen, Plastiken und Bilder reihen sich im Atelier und Garten von Jürg Jenny aneinander. Seit Mitte August stellen er und die beiden Rheintaler Künstler Kuspi und Roger Federer ihre Werke an der Gerbestrasse in Balgach aus. Bisher sind sie zufrieden mit den Besucherzahlen, positive Rückmeldungen seien auch eingegangen. «Das baut natürlich auf und bestätigt uns», freut sich Federer. IQ Option www.iqoption.ci/ en Côte d Ivoire

Federers Premiere

Für Federer ist es die erste Ausstellung. Beeinflusst von seinem Vater und Künstler Peter Federer, hat der gelernte Metallbauschlosser vor vier Jahren mit seiner künstlerischen Tätigkeit begonnen. «Am Anfang waren meine Werke eher klein. Mit der Zeit traut man sich dann immer mehr, grössere Projekte in Angriff zu nehmen», sagt Federer. Ihm hat etwas gefehlt ohne die Kunst, deshalb entschied er sich damals für sie. Heute fertigt Federer Plastiken und Bilder aus Metall, vorzugsweise aus Eisen. Einige lässt er rosten. «Das ist nicht jedermanns Sache, aber manche Figuren brauchen den Rost», erklärt Federer. Das keltische Kreuz, das in Jennys Garten steht, ist eines dieser Objekte. Das Symbol als solches gefällt ihm, mit seinen eigenen religiösen Ansichten hat es aber wenig zu tun. Ein Kreuz gehöre ins Repertoire eines jeden Künstlers, meint er: «Ich glaube, jeder Künstler hat in irgendeiner Art und Weise schon einmal ein Kreuz dargestellt, auch ohne persönliches Statement.»

Federer ist froh, endlich selbst ausstellen zu dürfen. «Bisher kannte man meine Werke nur aus einer Gruppe bei Facebook, namens Steelworld. Ich bin froh, dass viele meiner Bekannten sich an der Ausstellung eingehender mit den Plastiken und Bildern beschäftigen konnten.» Wie auch Kuspi und Jenny hat der junge Kunstschaffende schon jetzt zwei seiner Objekte verkauft. Erhalten hat er dafür die vorgesehenen Preise von 2000 und 850 Franken.

Werke bekannter Künstler

Um den grossen Verkauf geht es erst nach der Finissage. Am Samstag, 15. September, werden am Nachmittag in Jürg Jennys Atelier Antiquitäten, Bilder und Plastiken von Rheintalerinnen und Rheintalern unter dem Motto «Kunst und Krempel» versteigert. Die Objekte sind ab 10 Uhr im Atelier zu besichtigen. Schon im Voraus kann im Katalog auf der Homepage des Kulturvereins Widnau ein Blick darauf geworfen werden. Unter dem Hammer sind unter anderem Werke bekannter Rheintaler Künstler wie Walter Jüstrich, Ferdinand Gehr, Kurt Metzler, Albert Wider oder Heinrich Herzig. 20 Prozent des Erlöses kommen dem Kulturverein Widnau zugute.

Wer sich noch einen Eindruck von Kuspis, Jennys und Federers Werken machen möchte, der hat noch genügend Zeit: Die Ausstellung steht bis Freitag, 14. September, und ist diese Woche von Donnerstag bis Sonntag, nächste Woche von Donnerstag bis Freitag geöffnet.

Informationen und Auktionskatalog: www.kulturverein.ch. Ausstellung und Auktion bei Jürg Jenny, Gerbestrasse, 9436 Balgach.

 
 

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