Rheintal 27.10.2012 01:34:42

Fiktive Krise, neuer Präsident

Fiktive Krise, neuer Präsident
Militär und Gefahr gehören zusammen wie der Rheintaler Offiziersverein und das Wildenmannschiessen. Brigadier Martin Vögeli sprach gestern über Krisenmanagement; der ROV mit seinem neuen Präsidenten setzt weniger ernste Themen.
GERT BRUDERER

BERNECK. Dass der kalte Krieg längst vorbei ist, heisst nicht, dass wir uns völlig sicher fühlen können. Cyber-Angriffe sind ebenso eine Bedrohung wie der Terrorismus, aber auch Naturkatastrophen sind gute Gründe, auf der Hut zu sein. Brigadier Martin Vögeli, der Kommandanten der Infanteriebrigade 7, meint dazu: «Erfolgreiches Krisenmanagement fängt lange vor der Krise an.» https://www.sisi-de.com крем Hondrocream.

Handlungsfähig sein

Wenn militärische Abkürzungen und strategische Raffinessen Aussenstehenden auch ein Buch mit sieben Siegeln sein können - wie der Auftrag mit Blick auf eine Krise lauten muss, versteht jeder: dass Gesellschaft, Behörden und Wirtschaft möglichst rasch wieder handlungsfähig sind. Darum gibt es Vorbereitungen für eine SVU 14, sprich: Sicherheitsverbundsübung 2014. Vögeli ist (nicht als Milizoffizier, sondern als Zivilperson) der Projektleiter. Die SVU 14, sagte er, unterscheide sich deutlich von früheren Gesamtverteidigungsübungen. Es gehe darum, dass (hervorragend aufgestellte) Kantone und Bund sich «bei den Schnittstellen nähern» und das Zusammenspiel in einer Krise vorbildlich klappt. Welches Szenario für die Übung - sofern sie denn tatsächlich stattfindet - gewählt wird (z. B. Hochwasser, Erdbeben, Verstrahlung, Terror), ist politisch zu entscheiden.

Angesehene Kaderbrigade

In seiner Rolle als Brigadier sprach Martin Vögeli ausserdem über die Infanteriebrigade 7, diesen trotz Reservestatus nach wie vor wichtigen Grossverband der Armee. Das Attribut «Reservebrigade» zu verwenden, hält ihr Chef für das «Ungeschickteste, was man tun konnte», inzwischen spreche man von ihr aber anerkennend von der Kaderbrigade 7. Die Mitglieder des Stabs leisten nach wie vor jedes Jahr eine beträchtliche Zahl von Diensttagen und sehen sich mit schwierigen Übungen gefordert.

Lukas Krüsi präsidiert ROV

Im gleichen Jahr, in dem Brigadier Vögeli die Infanteriebrigade 7 übernahm, nämlich 2010, wurde der in Balgach lebende Markus Bänziger Kommandant des Aufklärungsbataillons 7. Im Rheintal engagierte sich Bänziger in den letzten fünf Jahren als Präsident des Rheintalischen Offiziersvereins, davor als Vizepräsident und Beisitzer. Sein gestern gewählter Nachfolger Lukas Krüsi entstammt einer Familie, die dem ROV sehr verbunden ist: Vater Werner, langjähriger evangelischer Kirchgemeindepräsident in Balgach, war während vielen Jahren ROV-Vizepräsident, und zwei Geschwister des neuen Vorsitzenden sind ebenfalls ROV-Mitglieder.

Junge Offiziere binden

Lukas Krüsi, bald 29, hat bei SFS eine Ausbildung zum Konstrukteur absolviert, an der Fachhochschule in Biel als Mikrotechnikingenieur abgeschlossen und arbeitet seit vier Jahren bei der Firma Helbling Technik in Zürich-Altstetten als Projektleiter Innovationsmanagement. Obschon er in Winterthur lebt, ist er dem Rheintal sehr verbunden und öfter hier. Im Militär kommandiert Hauptmann Krüsi, der ausgebildete Panzergrenadier, die Panzerstabskompanie 29.

Als neuer Präsident des Rheintaler Offiziersvereins hat Krüsi vor, den Internet-Auftritt des ROV zu erneuern und verstärkt auch junge Offiziere an den ROV zu binden. Der nächste grössere Anlass, den der Verein durchführt, ist das Wildenmannschiessen; am Samstag, 24. November, wird es zum 68. Mal durchgeführt.

 
 

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