Unterrheintal 26.02.2013 07:38:00

«Ich habe gern mit Menschen zu tun»

«Ich habe gern mit Menschen zu tun»
BALGACH. Nach 30 Jahren bei der Primarschulgemeinde Balgach geht Schulsekretärin Beata Zimmermann Ende Februar in den wohlverdienten Ruhestand. Ihr gefiel die Lebendigkeit ihres Jobs, der sich, wie die Schule auch, stark gewandelt hat.
BEA SUTTER

Im Schulsekretariat der Primarschulgemeinde Balgach, das im ersten Stock des Gemeindehauses untergebracht ist, arbeiten derzeit zwei Frauen.

Die Ende Monat in Pension gehende Beata Zimmermann und ihre Nachfolgerin Heidi Jüstrich. Sie hat ihre Arbeit als neue Schulsekretärin anfangs Januar aufgenommen.

Als Aktuarin angefangen

Im Jahr 1983 übernahm Beata Zimmermann das «Ämtli» der Aktuarin bei der Primarschulgemeinde Balgach. «Ich musste zur Hauptsache bei den Sitzungen dabei sein und darüber Protokolle schreiben.»

Als im Jahr 1993 die Primarschulgemeinde Balgach beschloss, ein Schulsekretariat zu eröffnen, freute sich Beata Zimmermann, dass die Wahl auf sie gefallen war. Ihr Aufgabenbereich wuchs kontinuierlich an: Protokolle verfassen, Korrespondenzen führen, auch die Buchhaltung und das Personalwesen gehörten unter anderem dazu. Von 1997 bis 2004 führte sie auch das Sekretariat der Kleinklassen.

Das Arbeitspensum war derart angewachsen, dass sie froh war, als im Jahr 2000 das Schulsekretariat mit einer zusätzlichen Teilzeitkraft verstärkt wurde.

Als dann die Verwaltung der Kleinklassen nach Berneck verlegt wurde, gab es im Sekretariat der Schulgemeinde Balgach wieder Luft für neue Aufgaben. In diese Zeit hinein fiel auch die Einführung der Geleiteten Schule.

Schule ist etwas Lebendiges

Beata Zimmermann gefiel es vor drei Jahrzehnten schon, sich für die Belange der Schule einzusetzen. Darum habe sie damals die Aufgabe der Aktuarin gerne angenommen.

«Man spricht nicht von Sachen, sondern in einer Schule geht es immer um die Menschen - die Kinder, die dort unterrichtet werden, die Lehrkräfte, die ihre Aufgaben als Wissensvermittler und Pädagogen erfüllen, und die Eltern, die ihre Kinder der Schule anvertrauen.»

Beata Zimmermann räumt ein, dass sie früher mehr Kontakte zu Eltern und Kindern gehabt habe.

Hatte eine Familie etwas mit der Schule zu besprechen, sei sie als Sekretärin die Ansprechpartnerin gewesen. Durch das System der Geleiteten Schule seien die Aufgaben natürlich neu verteilt worden.

Erst Schreibmaschine, dann PC

Auch die Entwicklung der modernen Kommunikation hat Beata Zimmermann hautnah miterlebt. «Es war schon eine Erleichterung, die Schreibmaschine gegen einen Computer zu tauschen. Für mich war die Entwicklung der EDV-Technik stets eine Herausforderung, der ich mich immer mit grossem Interesse gestellt habe», sagt Beata Zimmermann. «Ich habe immer dazugelernt.» So hätten sie der Wandel der Schule und die Entwicklung in der Computerwelt stets jung erhalten.

Romanisch und Russisch

Auch nach ihrer Pensionierung Ende Februar werde sie darauf achten, dass sie stets etwas zum Lernen hat. Konkret werde sie sich mit der russischen Sprache befassen. Auch die romanische Sprache möchte sie weiterpflegen, weil diese Sprache sie als gebürtige Bündnerin fasziniere.

So gut ihr die Arbeit an der Schule mit den vielen Menschen auch gefallen habe, so freue sie sich doch, mehr Zeit mit ihrem Mann Heinz Zimmermann und ihren Grosskindern zu verbringen. Sie habe viele Hobbys wie Wandern, Reisen, Lesen und Stricken. Langweilig werde es ihr sicher nicht, ist Beata Zimmermann überzeugt.

 
 

Neuste Bildstrecke

Sportlerwahl 2013

Foto Wettbewerb

Halter Personal Consulting
Fahrplan
SBB|CFF|FFS

Fahrplan

Datum:
Zeit:
Abfahrt
Ankunft
» Bahnverkehrsinformation